WEIHNACHTEN – ALS MANTRA – PACKEN WIR ES NEU AN?

Journal: Philosophie Jetzt – Menschenbild
ISSN 2365-5062
URL: cognitiveagent.org
Email: info@cognitiveagent.org
Autor: Gerd Doeben-Henisch
Email: gerd@doeben-henisch.de

Sa 25.Dezember 2019

Audioversion des Textes. Gesprochen von AH, ‚radically unplugged, direkt gesprochen.

KONTEXT

Na ja, wir haben wieder einmal ‚Weihnachten‘: Feiertage, Erinnerungen, Liturgien, Kauf- und Geschenkorgien, viel Essen, viel Süßes, viel Alkohol, Weihnachtsmusik, Weihnachtslieder, Weihnachtsandachten, Weihnachtsmärkte, Weihnachtsdekorationen, so etwas wie einen Weihnachtslook, Weihnachtsbäume mit entsprechendem Schmuck, Weihnachtsessen — mit einem erhöhten Todesfallaufkommen für bestimmte Tierarten –, Weihnachtsfilme mit besonderem Inhalten (Menschen ändern sich, Wunder werden wahr, …) … Dies, und noch viel mehr geschieht, findet statt, ereignet sich, wenn wir von ‚Weihnachten‘ reden.

MANTRA

Seitdem auch Europa immer mehr weiß von asiatischen — speziell buddhistischen — Traditionen und immer weniger von den jüdisch-christlichen Traditionen, die Europa 2500 Jahre tief geprägt haben, wissen viele irgendwie, was ein Mantra ist: ein Bild, ein Wort, ein kurzer Text, eine Art meditativer Gesang, das alles geeignet sein soll, sich selbst als Mensch eine Art Ruhepunkt zu verschaffen, dem man sich zuwenden kann, um das viele andere, das um einen herum und in einem ‚anklopft‘, ‚um Aufmerksamkeit heischt‘, abzuschwächen, um damit besser zur Ruhe zu kommen. Einige sehen in einem Mantra auch noch mehr: den Lauf der Gedanken quasi zu ‚lähmen‘, indem man das Mandra als gedanklichen Widerspruch konzipiert, oder anders, wenn man das Mantra mit einer Art ‚Bedeutungs-Aura‘ versieht, die auf Gedanken, Bilder, Motive, Erfahrungen hinweist, die uns innerlich ‚positiv beeinflussen‘ sollen.

LITURGIE-RITUALE

In der jüdisch-christlichen Tradition gab — und gibt — es solche Mantra-Praktiken auch. Alle Gottesdienste sind geprägt von bestimmten Formen und Symbolen, die in ihrer regelmäßigen Wiederkehr Haltepunkte für das Erleben schaffen sollten, symbolische Fixpunkte setzen, die Gedanken sammeln, Inhalte anregen, assoziieren, Inhalte, die ‚positiv einstimmen‘ sollen. Gebetsketten — wie im späteren Islam! — waren absoluter Standard, Andachtsbilder, Andachtstexte (Gebete, Psalmen, …), Andachtssymbole, spirituelle Lieder, Chorgesänge, liturgische Kleidung, Ruhezeiten, Einkehrtage, Geistliche Übungen,…. wenn man mit den Augen der vergleichenden Religionswissenschaft schaut, gibt es strukturelle Ähnlichkeiten zwischen allen großen Religionen, weil der Mensch in allen Religionen der gleiche ist. Statt aber diese Gemeinsamkeit zu sehen, heraus zu arbeiten, daran gemeinsam zu arbeiten, gefallen sich die bekannen Religionen eher darin, die Unterschiede zu betonen, das Besondere …Was zu einem Stillstand führt, zur Erstarrung, zur Unbeweglichekit, zu Denkverboten …

WEIHNACHTEN ALS MANTRA

Das Weihnachtsfest als wiederkehrendes Ereignis hat sich von seinen religiösen Wurzeln stark abgelöst: es findet mittlerweile auch dort statt, wo die ‚angeborene Kultur‘ eigentlich nichts mit Weihnachtern zu tun hatte; es findet in ursprünlich jüdisch-christlichen Kulturräumen statt mit immer weniger Bezug zum eigentlich religiösen Thema. Auch wenn man vielleicht nicht mehr ‚offiziell religiös‘ ist, offiziell keiner Kirche mehr angehört, oder doch formal angehört aber nicht mehr wirklich ‚praktiziert‘: kirchliche Weihnachtsfeiern ‚kommen an‘, rühren an das Gemüt. Während man das Krippenspiel den Kindern überlässt, widmen sich die Erwachsenen dem Thema ‚Menschlichkeit‘ in einem meist sterilen Weltkontext, man hört die Musik gerne, man genießt die Gemeinschaft, die für einen Moment entsteht; ein Hauch von ‚etwas anderem‘, nach dem man sich vielleicht sehnt, von dem man aber nicht so recht weiß, wie man es nennen, wie man es praktizieren soll.

BLICKPUNKTE – WIE MAN SCHAUT

Von der Philosophie und den modernen Wissenschaften können wir lernen, dass ein ‚Phänomen‘ — also etwas, was sich uns darbietet — in seiner ‚Bedeutung für uns‘ entscheidend davon abhängig ist, in welche ‚Beziehung‘, in welchen ‚Kontext‘ wir es einordnen. Ein Phänomen als solches hat keinen Kontext ‚aus sich heraus‘; Kontexte entstehen immer nur in unserer Wahrnehmung, in unserem Denken, aufgrund unserer bisherigen Erfahrung. Jemand, der immer nur in einer Wüste gelebt hat, wird in einem Dschungel lange Zeit ein Problem haben, ebenso auf dem Meer, in der Tundra, im ewigen Eis, und umgekehrt. Ein geborener Landmensch wird mit einer Stadtumgebung zunächst nicht klar kommen, wie umgekehrt ein geborener Städter auf dem Land Probleme haben wird. Ein Deutscher kann an der chinesischen Sprache verzweifeln, ein Chinese am Englischen, Ein US-Amerikaner am Russischen, ein Russe am Arabischen , … Beziehungen, Kontexte, Bedeutungswelten müssen mühsam gelernt werden, und das, was man gelernt hat, das ‚hat man‘, wie so schön gesagt wird; aber — das wird nicht so oft gesagt –, das Gelernte ‚hat auch uns‘! Was immer wir sehen, hören, schmecken …. spontan schlägt das bisher Gelernte zu und bevor wir irgend einen neuen Gedanken fassen können, sagt uns die Erfahrung, wie sie das sieht, was wir gerade sehen. Unsere Erfahrung ‚Legt uns die Biler und Wort in den Mund‘, wie wir etwas sehen sollten. Vielfach ist dies wunderbar, weil wir sonst Handlungsunfähig würden. Manchmal ist dies aber ganz und gar ungut, da wir Abweichungen, Neues aufgrund dieser Automatismen nicht wahrnehmen und — noch schlimmer — zu falschen Einschätzungen kommen können, die uns zu falschem Verhalten anstiften können — was wir aber nicht merken. Wir glauben sogar — meistens — das Richtige zu tun, ganz toll zu sein.

GEWOHNHEITEN ÜBERWINDEN

Wir Menschen haben gelernt — vielleicht noch nicht alle, was sich ändern kann –, dass man einen ‚Blinden Fleck‘ in seiner eigenen Weltsicht am schnellsten erkennen kann, wenn man sich der Meinung anderer Menschen aussetzt, möglichst solchen, die ‚verschieden‘ sind von einem selbst. Dazu reichen bisweilen Besuche bei anderen, Reisen in anderer Gegenden, oder — sehr intensiv — das Arbeiten in einem interdisziplinären Team! Interdisziplinäre Teams bringen Menschen mit garantiert unterschiedlichen Ausbildungen, Erfahrungen, und Vorgehensweisen zusammen. Und da Teams in der Regel ein gemeinsames Problem lösen sollen, können sich die Mitglieder nicht einfach voreinander verstecken, sondern sie müssen ‚ihre Karten auf den Tisch legen‘. Und wenn sich hier Unterschiede zeigen — was normal ist –, dann müssen sie sich mit diesen Unterschieden auseinander setzen. Dies kann schwierig sein, schmerzhaft werden, Unruhe bringen, Emotionen auslösen … das aber ist genau der Stoff, aus dem neue Erkenntnisse erwachsen können, vorausgesetzt, man hat gelernt, dass man sein eigenes Weltbild aufgrund von nachvollziehbaren Gründen, verändern kann (die Tatsache, dass viele Projekte scheitern, weil genau diese Verständigung nicht funktioniert, kann ein Indikator dafür sein, dass wir Menschen genau hierin eine Schwachstelle haben).

JÜDISCH-CHRISTLICHE GEWOHNHEITEN ÜBERWINDEN?

Wissenschaftliche Überzeugungen, kulturelle Muster, religiöse Überzeugungen … sie haben alle gemeinsam, dass man sich ein Geflecht von Verhaltensweisen und Blickweisen angeeignet hat, die einem in seinem Tun leiten.

Während es im Bereich Wissenschaft zumindest grundsätzlich Mechanismen gibt, die dafür sorgen sollen, dass man seine wissenschaftlichen Überzeugungen immer wieder qualifiziert überprüfen lässt und selbst überprüft (auch wenn die Geschichte zeigt, dass die Wissenschaft nicht immun ist gegen falsche Hypothesen und Manipulationen aus nicht-wissenschaftkichen Motiven heraus), ist dies bei kulturellen oder gar religiösen Überzeugungen schwer bis unmöglich. Ein sehr krasser Fall sind sogenannte Offenbarungsreligionen, speziell die christlchen Kirchen, und hier die katholische und orthodoxe Kirche(n).

Obwohl man einerseits einen sehr hohen, ja geradezu absoluten, Wahrheitsanspruch hat, sind alle typischen Mechanismen der Überprüng ausgespart worden. Im Fall der katholischen Kirche hat man den ‚Offenbarungsprozess‘, der an die historische Person Jesu geknüpft war, mit seinem Tod als für ‚beendet‘ erklärt, und dann die ‚Verwaltung dieser Wahrheiten‘ im Laufe der Jahrhunderte ausschliesslich an einen einzelnen Menschen gebunden, und zwar an jenen, der die ‚Rolle des Papstes‘ innehat. Dieser Vorgang widerspricht allen Erkenntnissen, die die Menschheit bislang über Prozesse der Erfahrung, des Wissens usw. sammeln konnte, und die Geschichte der Institution Kaholische Kirche ist eine schier unfassbare Geschichte von Verbrechen, Missbrauch, Ausbeutung, Unterdrückung, und falschen Weltbildern. Und in den letzten Jahrzehnten, in denen die Katholische Kirche auch in sogenannten demokratischen Gesellschaften existiert, und neben der massiven Benachteiligung von Frauen mit zahlreiche Missbrauchsfälle mit vielen tausend vor allem jungen Menschen in vielen Ländern aufgefallen ist (von anderen Ländern sind durch persönliche Berichte ähnliche Missbrauchsfälle in großem Maßstab bekannt; sie werden aber bislang ‚unter der Decke‘ gehalten), hat sich gezeigt, dass dieses absurde Machtmonopol beim Papst und seiner Verwaltungsorganisation, der Kurie in Rom, bisher alles getan hat, um die Dinge zu vertuschen, klein zu halten, statt aufzuklären, zu heilen. Diese Unfähigkeit zur ‚Selbstheilung‘ erstreckt sich auch auf die eigentliche Glaubenslehre. Obwohl seit gut 150 Jahren eine große Zahl von exzellenten Historikern und Bibelwissenschaftlern die Entstehung der Texte des alten und neuen Testaments (volkstümlich: der Bibel) sowohl kulturgeschichtlich, archäologisch, literaturwissenschaftlich und vieles mehr untersucht und die Linien der tatsächlich Entstehung immer mehr heraus gearbeitet haben, ist von all diesen Erkenntnissen kaum etwas in die offizielle Lehre der Kirche eingeflossen.

Klar ist, dass die so bekannte und beliebte Weihnachtsgeschichte eine spätere theologische Deutung der Vergangenheit des historischen Jesus ist, über deren realen Verlauf man tatsächlich so gut wie nichts weiß. Das Gleiche gilt für die Leidensgeschichte Jesu, insbesondere die Teile, die mit der Auferstehung zu tun haben und der Kirchenbildung. Das sind keine Fakten, sondern das ist pure Spekulation. Während man die Geschichte der Offenbarung mit dem Tode Jesu für beendet erklärt hat (im Nachhinein), wird aber die wunderbare Bekehrung des ungläubigen Saulus zum missionierenden Paulus (aufgrund eines persönlichen Erweckungserlebnisses) als offizielles Ereignis in die kirchliche Lehre übernommen. Viele weitere wichtige Fakten — wie z.B. die wichtige Rollen von Frauen in der frühen Gemeindebildung — , werden großzügig ausgeklammert. Die Frage der Interpretation Jesu — wahrer Mensch, und doch auch irgendwie Gott? — hat mehrere Jahrhunderte die Gemüter bewegt, war mit viel realer Gewalt verknüpft, und war tief geprägt von damaligen philosophischen und auch weniger philosophischen Weltbildern, die von heute aus gesehen, kaum noch haltbar sind. Diese geistigen und militärischen Auseinanersetzungen produzierten das offizielle theologische Mantra: Jesus war ganz und gar Mensch und zugleich Sohn Gottes. Wie man sich dies genau vorzustellen hat, konnte man weder damals noch kann man dies bis heute in irgendeinem Sinne rational aufhellen. Daher musste der Glaube herhalten, eingefordert von einer Institution, die sich gegen jegliche Kritik immunisert hatte, dem Papsttum.

Während also sehr viele Argumente gegen diese monopolisierte autoritäre Machtstruktur sprechen, beruft sich dasjenige Argument, das — ich nenne es mal das ‚Mantra der Macht‘ — immer wieder zur Rechtfertigung dieser unsinnigen Struktur bemüht wird, darauf, dass es gerade diese monopolartige Machtstruktur war, die die Kirche über all die Zeiten hin ‚bewahrt‘ hat; und nicht nur das — und das grenzt für mich an Blasphemie — man sieht in dieser Existenz durch alle Zeiten hindurch einen Hinweis auf den ‚göttlichen Charakter‘ dieser Institution.

Es ist eine Aufgabe der wissenschaftlichen Historiker, das Geflecht an Faktoren zu analysieren, die letztlich die bisherige institutionelle Existenz der katholischen Kirche ermöglicht haben (und es gibt nicht wenige Historiker, auch christliche und gar katholische Historiker, die den Gang der Dinge sehr kritisch sehen). Vor allem, sieht man einmal von der reinen Macht ab, widerspricht der theologische Gehalt der offiziellen katholischen Lehre krass ihren eigenen Quellen, widerspricht allen modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, und sowohl die Lehre, wie auch die Institution verhindert täglich massiv, dass sich neue Erkenntnisse und menschenfreundliche Praktiken ausbilden können.

Natürlich kann man Teile der Kritik, die ich hier ansatzweise äußere, auch auf andere Religionen anwenden, aber hier geht es mir darum, die Pseudowahrheit des katholischen Monolithen zumindest anzusprechen, denn, die Nicht-Katholiken kümmern sich nicht darum; ihnen ist das egal, und diejenigen, die sich noch Katholiken nennen, haben eine antrainierte Beißhemmung, weil das Mantra der Macht jedem Gläubigen (wie auch in anderen Religionen!) so tief eingeprägt wurde, dass niemand sich traut, wirklich etwas zu sagen oder zu tun, weil man dann glaubt, man würde gegen ‚Gott‘ handeln. Mit ‚Gott‘ hat aber die Institution katholische Kirche nun wirklich nichts zu tun. Für mich verkörpert diese Institution eine Form von praktischem Atheismus. Die einzelnen Gläubigen mögen vielleicht tatsächlich an Gott glauben (darüber zu urteilen steht niemand anderem zu, mir auch nicht), aber die Institution, so wie sie sich offiziell definiert und so, wie sie offiziell agiert, das hat mit Gott nach meinem Verständnis nichts zu tun; diese Institution verhindert eher einen Zugang zu Gott.

AUFKLÄRUNG UND DEMOKRATIE

Die Entstehung der Aufklärung und der Demokratie verlief lange in erbittertem Widerstand zur katholischen Kirche, da die Kircher als gesellschaftsmächtige Institution nicht nur den innerkirchlichen Glauben zu kontrollieren versuchte, sondern alles, auch die weltliche Gesellschaft. Im Gegensatz zum weitverbreiteten Klischee vom christlichen Abendland, das mit Bildung identifiziert wird, war die historische Realität eine deutlich andere: Heilkunst und Medizin waren durch die Kirche geächtet, Bildung gab es nur für Kleriker und nur mit stark selektierten kirchennahen Themen, Wissenschaft war obsolet. Parallel zeigte die damalige islamische Kultur (nicht zu vergleichen mit dem heutigen Islam!) eine massive breite Unterstützung von Schulen für alle, Krankenhäuser für alle, Bejahung von Medizin(kunst), hatte große Bibliotheken mit hundert Tausenden von Büchern zu allen Themen, die es gab (es war eine Ehre, für einen Muslim, Übersetzungen fremden Wissens zu fördern). Nur durch die breite Übersetzung der griechischen Philosophie und Wissenschaft ins Arabische kamen diese Texte später über den Umweg über (das damalige islamische) Spanien wieder nach Europa, wo sie ins Lateinische übersetzt wurden, und dadurch bei den Theologen eine Art Denkrevolution ausgelöst hat.

Aus der Aufklärung entwickelte sich gegen die damaligen autoritären und menschenverachtenden Strukturen (die katholische Kirche gehörte zu diesen autoritären und menschenverachtenden Strukturen!) neue Konzepte von Macht und Menschenrechten. Durch verschiedene Metamorphosen (Frankreich, Nordamerika, Europa, … Vereinte Nationen nach zwei verheerenden Weltkriegen) entstand die Deutsche Demokratie, in der die neuen Grundwerte die Frucht dieser Kämpfe aus vielen Jahrhunderten waren. Dass eine moderne Demokratie den alten menschenverachtenden autoritären religösen Traditionen Religionsfreiheit gewährt, ist nicht unbedingt selbstverständlich, um so weniger, als diese religiösen Institutionen ihr völlig inakzeptables Wahrheits- und Machtverständnis im Schutze der Demoktatie dazu benutzen dürfen, die Grundlagen von Wissenschaft und Demokratie dadurch in Frage zu stellen, dass ein Weltbild vermittelt wird, das verhindert, dass die ‚Offenbarung des Lebens‘ als solche überhaupt zur Kenntnis genommen werden kann.

Religionsfreiheit ist eine großartige Errungenschaft moderner demokratischer Gesellschaften; sie stellt ein sehr hohes Rechtsgut dar. Es wäre aber fatal, aufgrund der Religionsfreiheit den grundlegenden Wahrheitsanspruch einer menschlichen Gesellschaft abzuschwächen oder gar durch Tabuisierungen in Frage zu stellen. Damit würde sich eine Demokratie über die Hintertreppe selbst entsorgen!

Fragt sich nur, wie die Anforderung der Wahrheit unter Wahrung von Religionsfreiheit praktiziert werden kann bzw. muss?

Folgende Erfahrung hat mich vor einigen Jahren geschockt: ausnahmsweise fuhr ich zu einer bundesweiten Veranstaltung einer bekannten politischen Partei in Deutschland (sie fand statt in einem Landtagsgebäude). Es ging um die Frage der Religionsfreiheit. In der Veranstaltung stellte ich fest, dass alle offiziellen Redner irgendwelchen religiösen Vereinigungen angehörten, während die ’nicht-religiösen‘ Vertreter — die sogenannten Säkularen — keine offiziellen Rederechte hatten! Gefragt, warum dies so sei, kam die prompte Antwort von den religiösen Vertretern, die Säkularen hätten sich halt nicht organisiert…. Demokratie geht eigentlich ein bisschen anders … und, wie weit ist unsere säkularisierte Demokratie, wenn die Überwindung des engen religiösen Denkens ‚unmodern‘ ist, sich rechtfertigen muss, während die religiösen Institutionen (obwohl statistisch mittlerweile Minderheiten) mit dem Geld der Bürger ihre privaten Anschauungen finanzieren?

PACKEN WIR ES NEU AN?

Begründete Kritik zu üben ist zwar nicht ganz einfach, aber da viele, sehr viele Menschen ihre grundlegende Hoffnung auf das Leben, in Richtung eines umfassenden, tieferen Sinns noch immer mit diesen gewordenen Strukturen verknüpfen, kann die eben geäußerte Kritik für manche wie ein Angriff auf ihre persönlichen Sinnhorizonte wirken. Das aber ist nicht Sinn dieser Kritik. Im Gegenteil, gerade unter Bejahung der menschlichen Sinnsuche erweist sich die Notwendigkeit einer kritischen Betrachtungsweise, um dem angeborenen Sinnbedürfnis den Raum, und die Gegenstände zugänglich zu machen, die für ein umfassendes Verständnis des Lebens im bekannten Universum notwendig sind. Leider ist das Bild vom Leben im Universum selbst von den Wissenschaften bislang sehr ungenügend entwickelt. Das alte Bild des Menschen wurde zwar wissenschaftlich weitgehend pulverisiert, aber eine neue Synthese lässt noch auf sich warten … in Ermangelung eines solchen Bildes alte, unangemessene Bilder hoch zuhalten, nur weil ein ‚Vakuum‘ so unbeliebt ist, kann und darf nicht die letzte Antwort sein. Bislang hat Verweigerung von Wahrheit in der Geschichte immer zum Scheitern geführt. 2000, 3000 Jahre spielen da keine Rolle. … nun ja, vielleicht ist eine sich wiederholende Kritik die berühmte Glut in der Asche, die jederzeit zu einem neuen Feuer aufflammen kann.

Einen Überblick über alle Blogeinträge von Autor cagent nach Titeln findet sich HIER.

JAHRESRÜCKBLICK 2011

 

(1) Zum Jahresende mehren sich die Jahresrückblicke. Dem Kaleidoskop der Bilder kann man sich kaum entziehen. Schreckliches neben Schönem, Menschliches neben allzu Menschlichem; das soll es gewesen sein, das letzte Jahr? Und so schnell vorbei… der Andruck der aktuellen Situation übertüncht diese Bilder sehr schnell, wieder. Und schon ist man wieder drin im eigenen Ereignisstrom. Was war wirklich besonders? Gab es was Bleibendes? Haben wir zusammen irgendetwas Wichtiges gelernt? Führt Globalisierung zur Nivellierung von allem, auch von allen Werten?

 

 

DIE MENSCHEN, VON DENEN WIR ALLE LEBEN

 

(2) Dort, wo Alltag funktioniert, funktioniert er, weil es so viele Menschen gibt, die trotz aller Umstände ihren ‚Job‘ machen. Die immer da sind, die die richtigen Dinge entscheiden und bewegen, die ihre Emotionen und Gefühle irgendwie im Griff haben, die mit den Problemen ihrer Mitmenschen irgendwie klar kommen, die vielleicht schrullig, aber doch erträglich sind, die mal krank sind, meistens aber da sind; denen man vertrauen kann, die hinreichend ‚berechenbar‘ sind, weswegen man sich auf sie verlassen kann; die in ’schwachen‘ Situationen die aktuelle Schwäche nicht ausnutzen, sondern eher noch Rat und Hilfe bieten; die genügend Kraft haben, ihre Arbeit selbständig durchzuziehen, die Mut und Ideen haben, ihre Arbeit zu organisieren, die hinreichend pünktlich sind, mit denen man reden kann; kurzum, die Helden des Alltags, ohne die man seine eigene Arbeit nur schlecht oder gar nicht tun könnte, ohne die ein ’normaler‘ Alltag zusammenbricht, ohne die es kein ’normales‘ Leben geben kann.

 

DIE GRENZEN DES MENSCHEN, DIE WIR VERDRÄNGEN

 

(3) Wer das große Glück hat, in solch einem Alltag leben zu können, vergisst gerne, dass es anders sein kann. Vielleicht ahnt man es, wenn der eine oder die andere durch Krankheit, Unfall, Lebensschicksal plötzlich ausfällt und nicht mehr ‚dabei‘ ist; man ahnt, wie dünn das Eis ist, auf dem man sich bewegt; wie brüchig der Alltag ist, der da als täglich wiederkehrendes Ritual einen Raum der ‚Normalität‘ aufspannt, der seinen ‚Sinn‘ ‚aus sich selbst‘ empfängt, aus dem faktischen Geschehen, dass es jetzt so geschieht, dass es alle tun, …. Wenn es jeder tut, weil es alle tun, schenken wir uns gegenseitig vordergründig einen ‚Sinn‘, der uns trägt und leitet, der sich aber beim ‚Herausfallen‘ aus dem Ritual schnell in ‚Nichts‘ auflösen kann. Wenn das Ritual des Alltags nur ‚es selbst‘ ist, das faktische Geschehen, dann ist uns das große Nichts immer sehr nahe. Vielleicht spürt man es unbewusst, hat Angst davor.

 

(4) Normale Abläufe sind anstrengend, für jeden. Sie erfordern Kraft, sie erfordern Gesundheit, sie erfordern psychische Stabilität, eine Organisation von alltäglichen Dingen, eine Gestaltung von Kommunikation, Pflege von Beziehungen, Meisterung von praktischen und technischen Problemen, am Limit, täglich. In verschiedenen Phasen unseres Lebens, in verschiedenen Phasen im Jahr, im Monat, in der Woche, am Tag sind wir nicht gleich gesund, sind wir emotional geschwächt, machen wir Fehler in der Organisation, versagt Kommunikation, laufen Beziehungen aus dem Ruder, der Rhythmus stockt, man fühlt sich schwach, krank, verloren; ist wütend, traurig, aggressiv; man taumelt.

 

(5) Obwohl wir wissen, dass es klare Belastungsgrenzen gibt, dass wir Freiraum, Erholung, soziales Leben und Kreativität brauchen, um auf Dauer nicht nur zu ‚funktionieren‘, sondern gute bis sehr gute Leistungen bringen zu können, obwohl wir dies wissen, gibt es eine Tendenz, die Leistungsansprüche immer höher zu schrauben, so, dass genau all das, was einem Menschen guttut, immer weniger bis gar nicht stattfinden kann. Dass dies dann psychische Verwerfungen, Krankheiten, sozialen Unfrieden, psychische Krankheiten, Sucht, und sehr hohe soziale Kosten erzeugen kann, weiß man eigentlich auch. Wer steuert dagegen? Der einzelne, der sich in der Überforderung vorfindet, hat in der Regel am allerwenigsten die Kraft, sich daraus zu befreien. Ihm bleibt dann nur die Flucht in den ‚Zusammenbruch‘, die ‚Krankheit‘ als Vorwand, um sich ‚entfernen‘ zu können. Welch unschöner Abgang, wie viel unnötige psychisch-soziale Störung oder gar Zerstörung. Vor allem, wenn der Alltag nur durch ein Versagen kontrolliert werden kann, was ist dies für ein negatives Lernprogramm: der Betreffende hat gelernt, dass er/sie nur durch ein Scheitern sein Glück finden kann. In der Erinnerung bleibt der Alltag als jene Hürde, die nur unter größten Anstrengungen genommen werden kann, eine Hürde, für die man –wie man erfahren musste– offensichtlich nicht genügend Kraft hatte, weil man –so der falsche Schluss– dafür nicht geeignet erscheint, weil man ein(e) Versager/in ist … Wie will da der einzelne ohne Hilfe, ohne professionelle Betreuung von selbst herausfinden?

 

 

(6) Die Überschriften in unserer Tageszeitungen werden von plakativen Themen beherrscht, wie z.B. dass 30-60% der Jugendliche in Deutschland mittleren bis starken Konsum beim Rauchen, beim Alkohol und bei ‚weichen‘ Drogen aufweisen sollen. Oder dass der Bedarf an Pflegekräften für ältere Menschen immer weniger gedeckt werden kann, was zu entsprechend mehr Belastungen im familiären Umfeld führt, sofern vorhanden. Oder, wie man mit behinderten Kinder in der Erziehung umgeht? Oder dass rechte, linke und orthodoxe Radikale sich ‚terroristisch‘ betätigen; usw. Sehr viele Einzelbilder. Wie hängen diese untereinander zusammen? Gibt es einen Zusammenhang? Was heißt dies für den privaten Lebensstil der Menschen in unserem Land, in den Nachbarländern, weltweit? Was für ein Bild vom Menschen zeigt sich in all diesem? Gibt es ein Menschenbild? Können wir daraus etwas lernen? Wo müssten wir uns korrigieren?

 

(7) Wenn ich lese, dass russische Ermittler und Strafvollzugsbeamten den Tod eines Untersuchungshäftlings verursacht haben sollen, oder ein Gericht in Minsk hat zwei ehemalige Präsidentschaftskandidaten und weitere Oppositionelle zu Bewährungsstrafen verurteilt, was heißt das? Ist das egal, warum wird es berichtet. Wenn es nicht egal ist, was machen wir damit? Ein polnischer Journalist wird in Weissrussland verhaftet. Ja und? Was soll uns dies sagen? Soll es uns etwas sagen? Wem? Hat es irgendwelche Folgen? In Syrien führt die Regierung seit Monaten einen brutalen Krieg gegen die eigenen Bürger. …. Wir werden täglich überschüttet mit solchen und ähnlichen Meldungen. Wer sind die Adressaten? Findet irgendwo eine weitergehende ‚Auswertung‘ statt? Hat es irgendwelche Konsequenzen außer dass gelegentlich ‚Verschwörungstheorien‘ aufkommen, die die Internetforen füllen oder für Auflagen sorgen? Was kann man als einzelner tun? Der einzelne, den wir oben identifiziert haben entweder als jemand, der sich in einer Überarbeitungssituation befindet oder gerade mal erschöpft darnieder liegt und wenig an die Weltrevolution denkt? Ja, irgendwie gehen die Botschaften um, irgendwie erreichen sie unsere Aufmerksamkeit, irgendwie, diffus, wissen wir darum dass…. aber was nützt uns das? Wer redet darüber? Wer sollte das handelnde Subjekt sein? Die Liste knn beliebig lang gemacht werden (siehe weitere Beispiele im Anhang).

 

STRUKTUREN?

 

(8) Die Bedürftigkeit des Menschen muss ein Orientierungspunkt für die Zukunft sein, wenngleich eingeordnet in die übergreifenden Zusammenhänge des Lebens, der Natur, von der wir ein Teil sind und ohne die auch wir nicht leben können. Auf der anderen Seite zeigen die wenigen Beispiele der täglichen Meldungen von überall auf der Erde, dass die Menschen nicht einzelne wenige Baustellen zu meistern haben, sondern sehr, sehr viele gleichzeitig, parallel, und dies nicht mit einem einzigen Wertesystem, sondern mit einer Vielzahl von konkurrierenden Werten, die sich z.T. diametral widersprechen, mit gänzlich verschiedenen Handlungssubjekten –einzelne, Gruppen, Netzwerke, Institutionen…–. Was immer wir erkennen, es muss Handlungssubjekte geben, die diese Erkenntnisse verstehen und umsetzen können. Die heutige ‚Kakophonie‘ der Meldungen muss daher nicht nur und unbedingt negativ gedeutet werden. Dieser Strom an Meldungen ist in gewisser Weise die Voraussetzung für Meinungs- und Wissensbildung. Natürlich spielt die ‚Qualität‘ dieser Meldungen eine Rolle. Aber die Meldungen alleine können niemals ein strukturiertes Wissen ersetzen; Meldungen als solche erzeugen von sich aus keine geordnete Struktur, kein Modell des Ganzen. Es bedarf der denkenden Gehirne, die kontinuierlich und systematisch aus diesem großen Kaleidoskop jene Strukturen extrahieren, die letztlich ‚hinter‘ all dem am Wirken sind, die wichtig sind. Wo sind diese? Gibt es sie? Wie können diese leben? Wie sind diese sozial und politisch eingebettet?

 

(10) …. viele Fragen stellen sich, noch viel mehr. Es bleibt genug Stoff, auch für das Neue Jahr, um Klärungen zu suchen.

 

ETHIK UND MENSCHLICHKEIT

 

KUNST

 

SINN

 

THEMENRAUSCHEN

 

Hier weitere Themen, zufällig aus einer Tageszeitung zusammengestellt:

 

Für viele sieht es so aus, also ob Israel die Palästinenser unter beständigem Druck hält, um die daraus resultierenden radikale Aktionen zum Vorwand nehmen zu können, den Druck nicht mindern zu können. Die Regierung in Bahrein schlägt Demonstrationen blutig nieder. Der Einfluss Chinas wird in allen Bereichen der Erde immer größer. Die türkische Militärführung tritt wegen Ergenekon-Affäre zurück. Immer mehr Journalisten sitzen in der Türkei wegen angeblicher Verstöße gegen die Antiterrorgesetze im Gefängnis. Zusätzlich jene im Umfeld der kurdischen Bevölkerung. Kurdische Erdbebenopfer warten bislang vergeblich auf Hilfe. Junge Afrikanerinnen tauchen nach Fußballturnier in Berlin unter, ohne Papiere. Die Realität in Palästina ist für viele Palästinenser die einer Besatzungszone, eines Gefängnisses. Im Alltag von Schulen und Kindergärten wird Spaltung und Misstrauen gesät. Während Israelis im Palästinensergebiet bauen dürfen, werden palästinensische Bauten sofort abgerissen. Die größten Ölreserven angeblich in Venezuela vor Saudi-Arabien, Iran und Irak. Ein junger Mann tötet in Norwegen Jugendliche. Ecuadors Präsident wütet gegen eine Zeitung. Wiederholt: Hilfsgelder kommen kaum an. Ökologische Probleme in der Bretagne durch Landwirtschaft – politisch zu brisant. Welches politisches Format für Europa? Provisionsexzesse bei Versicherungen. Opposition in Russland auch durch Musiker und Bands. Das Grundgesetz ist eine politische Setzung und gehorcht keinem ewigen Gesetz. Das Internet als wichtiges Kommunikationsmedium wird von einigen wenigen großen Firmen (und Ländern) dominiert. Krankenkassen kontrollieren große Geldströme ohne selber kontrolliert zu werden. Umgang der Behörden mit Rechtsextremismus schwer verständlich. Nutzen der digitalen Technik in Wirtschaft und Gesellschaft sehr unterschiedlich. Im Hochschulbereich Tendenzen: Mehr Technik, weniger Gesellschaft; mehr Produkte, weniger Grundlagen; mehr Masse statt Qualität; mehr Lehrer statt Hochschullehrer; mehr eLearning statt Lehre… Luftverschmutzung unterschätzt, Messungen finden nicht statt. Südafrikas Pressefreiheit gefährdet. Iraels Pressefreiheit bedroht. Digitalisierung des kulturellen Erbes kommerziell schneller als staatlich. Nicaragua kauft freie Presse auf. Virenschutzfirmen – und wer kontrolliert sie? Radikalisierung des obersten israelischen Gerichtes? Die Pharmaindustrie pflegt die Ärzte, regierungsseitig wenig Gegengewicht. Europa und die Welt. Computer, Internet und Privatsphäre – bislang weitgehend ungeschützt. Autoren und Verlage: wenig Rechte für Autoren. Einfluss der Ölländer bleibt vorläufig. Versorgung mit Rohstoffen immer wichtiger. Christliche Tradition keine Einheit durch Schriftauslegung. Machtkampf im ANC; Malewa 5 Jahre suspendiert. Guantanamo weiter im juristischen Graubereich. Irans Atompolitik erzeugt Ängste. Demographischer Wandel und Gesellschaft (Kinder, Jugendliche, Infrastrukturen, Haushalte…) Internet und globale Werte – Politik und Religion als Einschränkungen. Technische Revolutionen und ihre Wirkungen. Ausländische Investoren in Indien und Konflikt mit einheimischen Arbeitnehmern. Immer mehr Bürgerbewusstsein in China. Kann China vom satten Europa lernen? Italien und massive Einwanderungen. In USA marode Infrastrukturen und kaum Geld, dies zu ändern. In Südafrika streiten Arbeiter wegen Goldstaub Erkrankungen. Verkehr. Naturkatastrophen in Asien (Überschwemmungen, Erdbeben,…). Keine Reichensteuer in USA. Kommunikation in der Politik. Staatstrojaner. Forschungsförderung in Deutschland (DFG) wenig transparent. Terrorgruppen in Uganda. Forschung aus Sicht der Pharmaunternehmen auch nicht einfach. Beteiligung von Bürgern/ Arbeitnehmern an Produktionen in Entwicklungsländern. Gedankenpolizei für das Internet. Firmengründungen (Technologieeinsatz, Patente, Recht). Amerikas Drohnenkrieg. Rechtsstaatlichkeit in der EU. NS Vergangenheit. Israel will 30.000 arabisch-stämmige Beduinen umsiedeln, die seit Jahrhunderten in dem Gebiet wohnen. USA und Israel. Verwaltungsgerichte. Piratenpartei. Regierungen und Waffengeschäfte. Facebook. Putin und Medwedjew. Energiewende – Energiepolitik – Technik, autonome. Handyüberwachung. Industrie und Ökologie. China und Sambia wegen Kupfer, Landverkauf. Bankwesen, Ökologie, Minikredite. Finanzaufsicht, Bankenaufsicht – wie. Politik und Inklusion. Afghanistan. Organisierte Kriminalität. Scientology. 11.Sept. In USA und politische Radikalisierung. Geheimdienste leben in einer Parallelwelt. Sarkozy bedroht Journalisten. Drogenkrieg in Mexiko – organisierte Kriminalität. Regierung und Parlament. Steuerfahnder und Klientel. Sexueller Missbrauch von Kindern. Schulen und Beruf. Die Reichen eines Landes und ihre Verantwortung. Öhlborungen und Öltransporte und Umwelt. Lebensschutz. Finanzwirtschaft und Politik. Wirtschaftliche Interdependenzen zwischen Staaten. Ratingagenturen. Schwache Euroländer. Nigeria und Rohstoffe. Deutschland als Schattenfinanzplatz wegen geringer Transparenz. Staatsschulden. Lebensmittelverschwendung – Nahrungsmittelproduktion.