EINLADUNG zur PHILOSOPHIEWERKSTATT: VOM MESSWERT ZUM MODELL (2) – EMPIRIE UND KREATIVITÄT? So, 27.Mai 2018, 15:00h, im INM (Frankfurt)

Journal: Philosophie Jetzt – Menschenbild, ISSN 2365-5062
22.Mai  2018
URL: cognitiveagent.org
Email: info@cognitiveagent.org

THEMA

In der Einladung zur letzten  Philosophiewerkstatt am 29.April 2018   fand das Stichwort von der ’adäquaten Beschreibung’ Interesse. Es wurde   weiter ausdiskutiert in Richtung der Problematik, wie man von ’Messwerten’ zu einem ’Modell’ kommt? Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass es auch in den empirischen Wissenschaften für den Weg von einzelnen Messwerten zu einem Modell keinen Automatismus gibt! Aus Messwerten folgt nicht automatisch eine irgendwie geartete Beziehung, erst recht kein Modell mit einem ganzen Netzwerk von Beziehungen. In allen empirischen Disziplinen braucht es Fantasie, Mut zum Denken, Mut zum Risiko, Kreativität und wie all diese schwer fassbaren Eigenschaften heißen, die im ’Dunkel des Nichtwissens’ (und des Unbewussten) mögliche Beziehungen, mögliche Muster, mögliche Faktorennetzwerke ’imaginieren’ können, die sich dann in der Anwendung auf Messwerte dann tatsächlich (manchmal!) als ’brauchbar’ erweisen. Und, ja, persönliche Vorlieben und Interessen (unbewusste Dynamiken) können sehr wohl dazu beitragen, dass bestimmte mögliche ’interessante Beziehungs-Hypothesen’ von vornherein ausgeschlossen oder eben gerade gefunden werden.

Im  Bericht zur   Sitzung vom 29.April kann man nachlesen, wie   Begriffe wie z.B.  ‚Messwert‘, ‚erklärende Beziehung‘, ‚Modell und Theorie‘ weiter erläutert und in Beziehung zur Psychoanalyse gesetzt wurden. Es ist dann nicht überraschend, dass sich für die Beteiligten folgende Themenstellung für den 27.Mai herausschälte:

NEUE FRAGESTELLUNGEN

Es bestand der Wunsch aller Beteiligten, an dieser Stelle das Gespräch fortzusetzen. Ideal wäre für die nächste Sitzung ein kleines Beispiel mit einem typischen ’Narrativ’ und ’Deutungen’ auf der Basis des ’vorausgesetzten psychoanalytischen Modells’. Es wäre dann interessant, ob man aufgrund dieses Beispiels die Struktur eines psychoanalytischen Modells beispielhaft rekonstruieren und ’hinschreiben’ könnte. Das nächste Treffen ist für den 27.Mai 18 geplant.

WO

INM – Institut für Neue Medien, Schmickstrasse 18, 60314 Frankfurt am Main (siehe Anfahrtsskizze). Parken: Vor und hinter dem Haus sowie im Umfeld gut möglich.

WER

Einleitung und Moderation: Prof.Dr.phil Dipl.theol Gerd Doeben-Henisch (Frankfurt University of Applied Sciences, Mitglied im Vorstand des Instituts für Neue Medien)

ZEIT

Beginn 15:00h, Ende 18:00h. Bitte unbedingt pünktlich, da nach 15:00h kein Einlass.

ESSEN & TRINKEN

Es gibt im INM keine eigene Bewirtung. Bitte Getränke und Essbares nach Bedarf selbst mitbringen (a la Brown-Bag Seminaren)

EREIGNISSTRUKTUR

Bis 15:00h: ANKOMMEN

15:00 – 15:40h GEDANKEN ZUM EINSTIEG

15:40 – 16:40h: GEMEINSAMER DISKURS ALLER (Fragen, Kommentare…, mit Gedankenbild/ Mindmap)

16:40 – 17:00h PAUSE

17:00 – 17:50h: Zweite GESPRÄCHSRUNDE (Mit Gedankenbild/ Mindmap)

17:50– 18:00h: AUSBLICK, wie weiter

Ab 18:00h VERABSCHIEDUNG VOM ORT

Irgendwann: BERICHT(e) ZUM TREFFEN, EINZELN, IM BLOG (wäre schön, wenn)

Irgendwann: KOMMENTARE ZU(M) BERICHT(en), EINZELN, IM BLOG (wäre schön, wenn)

Mit freundlichen Grüßen,

Gerd Doeben-Henisch

KONTEXTE

Einen Überblick über alle Einträge zur Philosophiewerkstatt nach Titeln findet sich HIER.

Einen Überblick über alle Themenbereiche des Blogs finden sich HIER.

 

EINLADUNG zur PHILOSOPHIEWERKSTATT: PSYCHOANALYSE DURCH ROBOTER? So, 28.Jan.2018, 15:00h, im INM (Frankfurt)

THEMA

Ausgehend von den Themenvorschlägen von der letzten Philosophiewerkstatt am 28.November 2017 und den beginnenden Gesprächen zwischen Jürgen Hardt (Psychoanalytiker) und Gerd Doeben-Henisch (Wissenschaftsphilosoph, KI-Forscher) zum Thema ‚Kann der Psychoanalytiker durch einen intelligenten Roboter ersetzt werden?‘ wird für das Treffen am So, 28.Januar 2018 als Thema (leicht salopp formuliert) „Psychoanalyse durch Roboter?“ gewählt.

Zwar glauben alle einschlägigen Experten im Feld der Psychoanalyse bislang, dass solch ein Zukunftsszenarium für lange Zeit nicht möglich sein wird, vielleicht ist es sogar grundsätzlich nicht möglich, aber philosophisches und wissenschaftliches Denken hört nicht bei herrschenden Meinungen auf, sondern fängt genau da an.

Da die Analyse des Verhältnisses zwischen einem Psychoanalytiker als Akteur und einem einem Patienten als Akteur   kaum umhin können wird, auch die Frage nach dem zugrunde liegenden Menschenbild anzusprechen,  darf man davon ausgehen, dass sich die Themenwünsche von der letzten Philosophiewerkstatt  in diesem Diskurskontext alle wiederfinden werden.

WO

INM – Institut für Neue Medien, Schmickstrasse 18, 60314 Frankfurt am Main (siehe Anfahrtsskizze). Parken: Vor und hinter dem Haus sowie im Umfeld gut möglich.

WER

Moderation: Prof.Dr.phil Dipl.theol Gerd Doeben-Henisch (Frankfurt University of Applied Sciences, Mitglied im Vorstand des Instituts für Neue Medien)

ZEIT

Beginn 15:00h, Ende 18:00h. Bitte unbedingt pünktlich, da nach 15:00h kein Einlass.

ESSEN & TRINKEN

Es gibt im INM keine eigene Bewirtung. Bitte Getränke und Essbares nach Bedarf selbst mitbringen (a la Brown-Bag Seminaren)

EREIGNISSTRUKTUR

Bis 15:00h: ANKOMMEN

15:00 – 15:40h GEDANKEN ZUM EINSTIEG (Erste Deutungsversuche von Gerd Doeben-Henisch aus Sicht der Wissenschaftsphilosophie, dann Gegenrede, Kommentierungen von Jürgen Hardt aus Sicht der Psychoanalyse)

15:40 – 16:30h: GEMEINSAMER DISKURS ALLER (Fragen, Kommentare…, mit Gedankenbild/ Mindmap)

16:30 – 16:40h PAUSE

16:40– 17:00h: Zeit zum INDIVIDUELLEN FÜHLEN (manche nennen es Meditation, individuell, freiwillig)

17:00 – 17:10h: ASSOZIATIONEN INDIVIDUELL (privat)

17:10 – 17:50h: Zweite GESPRÄCHSRUNDE (Mit Gedankenbild/ Mindmap)

17:50– 18:00h: AUSBLICK, wie weiter

Ab 18:00h: VERABSCHIEDUNG VOM ORT

Irgendwann: BERICHT(e) ZUM TREFFEN, EINZELN, IM BLOG (wäre schön, wenn)

Irgendwann: KOMMENTARE ZU(M) BERICHT(en), EINZELN, IM BLOG (wäre schön, wenn)

KONTEXTE

Einen Überblick über alle Einträge zur Philosophiewerkstatt nach Titeln findet sich HIER.

Einen Überblick über alle Themenbereiche des Blogs finden sich HIER.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerd Doeben-Henisch

PHILOSOPHIE JETZT (PhJ) im Gespräch – September 2017

Im Folgenden ein Überblick über die verschiedenen Events bei denen Philosophie Jetzt im direkten Kontext außerhalb des Blogs zu erfahren ist.

ARTIKEL

G.Doeben-Henisch, Künstliche Intelligenz und der Glaube an Gott, in: Brennpunkt Gemeinde 70 (Aug./Sept. 2017), Studienbrief R21, 14 S., Hrsg.: AMD Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste im Verbund der Diakonie, Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, 47497 Neukirchen-Vluyn.

DISKUSSIONSABEND

7.Sept.2017, 18:00h, Expertengespräch zum Thema ‚Künstliche Intelligenz‘ im House of Logistics and Mobility (HOLM) GmbH in Frankfurt am Main; Prof. Doeben-Henisch einer von drei SprechernInnen

VORTRÄGE MIT DISKUSSION

14.9.2017, 19:30h: Die Digitale Person – Ein Neuer Evolutionsschub?, Weißer Saal, Conversationshaus, Im Rahmen der Herbstakademie der Insel Norderney und der Sommerakademie des 3.Lebensalters der Goethe-Universität, Frankfurt

23.Sept.2017, 11:15-12:45h, Religion im Zeitalter der Intelligenten Maschinen. Versuch einer Prognose, Beitrag zum Thema HOMO INSTRUMENTALIS. Veranstalter Katholische Akademie Wolfsburg in Kooperation mit der Ruhrtriennale,Falkenweg 6, 45478 Mühlheim an der Ruhr

VORTRÄGE IM INM (Frankfurt)(Neuer Standort von PhJ)

28.Sept.2017, 19:30h, Künstliche Intelligenz sogar in der Psychotherapie – Wohin soll das noch führen? Von Prof.Humm (DA), Moderation: Prof. Doeben-Henisch

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Hype-Thema und wie bei allen Hype-Themen vermischen sich überzogene Erwartungen mit Ängsten. In dem Vortrag werden aktuelle KI-Anwendungen u.A. in der Psychotherapie vorgestellt und ein kurzer Einblick „unter die Motorhaube“ gegeben. Es soll eine breite Diskussion um Chancen und Risiken von KI-Anwendungen angeregt werden.(Anmerkung: Diesen Vortrag kann man auch im Zusammenhang sehen mit einem Blogbeitrag von Prof.Humm vom 5.Mai 2017)

Prof. Dr. Bernhard Humm unterrichtet seit 2005 am Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt u.A. zu angewandter Künstlicher Intelligenz (KI). In Forschungsprojekten gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt er KI-Anwendungen in so unterschiedlichen Branchen wie Tourismus, industrielle Fertigung, Bibliothekswesen, Kultur und Gesundheitswesen. Zuvor arbeitete er 11 Jahre lang für ein großes deutsches Softwarehaus als Software-Architekt, Bereichsleiter und Leiter des Forschungsbereichs.