Beginn des Vertonungsexperimentes

(1) Ich bin mit meinen Audio-Experimenten nun soweit fortgeschritten, dass ich gelegentlich einzelne Logbuch-Einträge nun vertone. Dabei beginne ich mit dem ersten Eintrag und versuche nach und nach, alle Beiträge als Audiodatei verfügbar zu machen.

(2) Ein Überblick zu allen verfügbaren vertonten Texten findet sich unter der Adresse http://www.doeben-henisch.de/sounds/sound3. (Nachtrag 20Febr.2011: Habe gesehen, daß ich das Konzept zum Hörbuch (und überhaupt zum Thema Musik + Text) modifizieren muss.)

(3) Ich habe viel darüber nachgedacht, in welcher Form man die Inhalte des cognitiveagent Logbuchs noch besser verfügbar machen kann. Mir scheint, es gibt nur den Weg eines gemeinsamen Gehens von Einsicht zu Einsicht, von Text zu Text, von Modell zu Modell, bei dem vielleicht, hoffentlich, irgendwie immer mehr andere ‚Mitdenken‘, ‚Mitschreiben‘. Entweder teilen wir Gedanken, die in uns wirken und die in unser Leben hineinwirken oder es gibt keine Gedanken.

(4) Das ‚biologische Leben‘ ist ein realer Prozeß von Augenblick zu Augenblick, den es nur gibt, weil es jeden einzelnen gibt. Der einzelne ist zwar ‚Nichts‘ ausser der Population und dem umgebenden Prozess, aber die Population ist auch nichts ohne die einzelne. Alles keine neue Weisheiten, aber immer wieder neu zu beherzigen.

(5) Vielleicht trägt die Verfügbarkeit der Logbucheinträge als MP3-Files dazu bei, dass mehr Menschen darüber nachdenken können. Weiteres kann sich ergeben.

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Über cagent

Bin Philosoph, Theologe, Kognitionswissenschaftler und hatte seit 2001 eine Vertretungsprofessur und ab 2005 eine volle Professur im Fachbereich Informatik & Ingenieurswissenschaften der Frankfurt University of Applied Sciences inne. Meine Schwerpunke ab 2005 waren 'Dynamisches Wissen (KI)' und 'Mensch Maschine Interaktion (MMI)'. In dieser Zeit konnte ich auch an die hundert interdisziplinäre Projekte begleiten. Mich interessieren die Grundstrukturen des Lebens, die Logik der Evolution, die Entstehung von Wissen ('Geist'), die Möglichkeiten computerbasierter Intelligenz, die Wechselwirkungen zwischen Kultur und Technik, der mögliche 'Sinn' von 'Leben' im 'Universum'. Ab 1.April 2017 bin ich emeritiert. Neben ausgewählten Lehrveranstaltungen (z.B. 'Meditation als kulturelle Praxis' und 'Kommunalplanung und Gamification. Labor für Bürgerbeteiligung') widme ich mich weiterhin der Fertigstellung eines Buches zum integrierten Engineering (uffmm.org), zur Erstellung einer SW-Plattform für diese Theorie als Anwendung für eine 'Experimentelle generative Kulturanthropologie' (uffmm.org) und der Weiterentwicklung meines philosophischen Ansatzes (cognitiveagent.org).

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