ÜBER DIE MATERIE DES GEISTES. Relektüre von Edelman 1992. Teil 2

Journal: Philosophie Jetzt – Menschenbild, ISSN 2365-5062, 24.August 2018
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Autor: Gerd Doeben-Henisch
Email: gerd@doeben-henisch.de

Gerald M.Edelman, Bright Air, Brilliant Fire. On the Matter of the Mind, New York: 1992, Basic Books

BISHER

Teil 1

DISKUSSION NACH TEIL 1

  1. Die generelle Idee von Edelman, den Dualismus von ‚Geist‘ und ‚Materie‘ dadurch aufzulösen, dass man der Frage nachgeht, wie der Geist überhaupt in die als ‚materiell klassifizierte Welt‘ hineinkommt, ist auch die Idee dieses Blogs.
  2. Edelman selbst liefert mehrere Hinweise, wo er ansetzen will: (i) Descartes hatte versäumt, die Grundlage seines ‚cogito ergo sum‘ zu hinterfragen, nämlich seinen Körper. Den spanischen Universal-Intellektuellen Miguel de Unamuno y Jugo (1864 – 1936 , https://en.wikipedia.org/wiki/Miguel_de_Unamuno ) zitierend formulierte er das Motto von Descartes um: ’sum ergo cogito‘ (‚Ich bin, daher denke ich‘). In diesem, was in diesem Blog schon so formuliert wurde, ist die ‚res cogitans‘ eine Eigenschaft der ‚res extensa‘, was wiederum die Frage nach der genauen ‚Beschaffenheit‘ der res extensa aufwirft. (ii) Die moderne Physik hat den Beobachter aus ihrer Theoriebildung ausgeklammert, dabei aber fundamentale Eigenschaften der empirischen Wirklichkeit mit ausgeklammert. Die ‚geist-freie‘ Materie erscheint in dieser Hinsicht als ein ‚methodischer Artefakt‘ der Theoriemacher. (iii) Die moderne verhaltensbasierte Psychologie (oft als ‚Behaviorismus‘ bezeichnet) verhält sich synchron zur modernen Physik: sie klammert den Beobachter aus aus Angst, die ‚objektive Empirie‘ mit ’subjektiven Wahrnehmungsinhalten zu verunreinigen‘. (iv) Der wissenschaftliche Modetrend der Kognitionswissenschaft unterscheidet sich letztlich vom Behaviorismus methodisch gar nicht; die Kognitionswissenschaft hat nur freizügiger von Theorie-Erweiterungen Gebrauch gemacht, die mehr Mathematik und mehr Algorithmen einbezogen haben, ohne allerdings die empirische Basis entsprechend zu erweitern.
  3. Edelman sieht nun eine Verbesserung des Verstehens gegeben in dem Versuch, die Biologie stärker einzubeziehen: einmal mit Blick auf den Entwicklungsaspekt (Evolution), wie auch mit Blick auf die funktionalen Aspekte des Körpers und hier speziell des Gehirns.
  4. Obwohl Edelman die fundamentale Rolle des Beobachters und seiner Körperlichkeit sieht und unterstreicht, lässt er aber gerade den Beobachter als Ausgangspunkt und Basis jeder Theoriebildung offen. Obwohl Edelman auf das Problem der primären Subjektivität hinweist, das sich nur mühsam durch Kommunikationsprozesse mit anderen Subjektivitäten ‚vermitteln‘ lässt, lässt er es offen, was dies für die verschiedenen empirischen Disziplinen methodisch bedeutet.
  5. Wissenschaftsphilosophisch handelt es sich bei ‚introspektiven (=subjektiven)‘ Daten (Phänomenologie), ‚Verhaltensdaten‘ (Psychologie, Biologie) und ‚physiologischen‘ Daten (Physiologie, Biologie), das Ganze noch ausgedehnt in ‚Zeitreihen‘ (Biologie), um ganz unterschiedliche Daten, die eigene Theoriebildungen erfordern, die miteinander ‚korreliert‘ werden müssten. Bedenkt man weiter, dass die Verhaltensdaten und physiologischen Daten samt aller Zeitreihen primär auch subjektive Daten sind (das Gehirn sitzt ‚im Körper‘, berechnet von dort aus alles) und nur im abgeleiteten Sinne ‚objektiv‘ genannt werden können, werden hier viele Fragen aufgeworfen, von denen nicht bekannt ist, dass sie bislang irgendjemand ernsthaft angegangen ist. Edelman liefert alle Zutaten, um die Fragen zu stellen, aber er lässt diesen Komplex zunächst mal im Unbestimmten.

KRITIK AN PSYCHOLOGIE UND PHILOSOPHIE DES GEISTES

(Wiederholung und Verstärkung)

In Kapitel 4 greift Edelman seine kritische Sicht der Psychologie und Philosophie nochmals auf und verstärkt dies durch Nennung von noch mehr Namen und Positionen: so nennt er nochmals die Philosophen Rene Descartes, John Locke, George Berkeley, David Hume und Immanuel Kant explizit als solche, die versuchen den ‚Geist aus dem Geist‘ zu erklären (vgl. SS.34f).

Nicht viel besser schneiden bei ihm Psychologen ab wie William James, Wilhelm Wundt, Ewald Hering, Hermann von Helmholtz, Edward Titchener, Hermann Ebbinghaus, Ivan Pavlow, Edward Thorndike, Clark Leonard Hull, John Watson, B.F.Skinner, Max Wertheimer, Wolfgang Köhler, Kurt Koffka, Sigmund Freud, Frederic Bartlett. Auch diesen wirft Edelman vor, dass sie versucht haben, psychische Phänomene ohne expliziten Rekurs auf die physiologischen Grundlagen der Psyche, des Geistes zu erklären.(vgl. SS.36ff)

Aus der Sicht Edelmans ändert sich die Situation erst, als man ernsthaft begann, nach physiologischen Grundlagen zu forschen. Explizit nennt er als Beispiele: Santiago Ramón y Cajal (Nervenzellen), Sir Charles Sherrington (Messungen), Gustav Fritsch und Julius Hitzig (entdecken ‚Gehirnfelder‘ (‚brain maps‘)), Paul Broca (korreliert bestimmte Gehirnfelder mit unterschiedlichen Aspekten des Sprachvermögens), Karl Lashley, Donald Hebb. Allerdings fanden diese frühen Forschungen noch ganz ohne direkten Bezug zum Aspekt der ‚Evolution der Strukturen‘ statt. (vgl. SS.38ff)

Für die neue evolutive Sichtweise benennt Edelman folgende Forscher: Charles Darwin, George Romanes, C.Lloyd Morgan, C.W.Mills, J.M.Baldwin, Jean Piaget.(vgl. S.39f)

Erst langsam setzte sich dann die Haltung durch, dass psychologische Fakten im Kontext von biologischen (inklusive evolutions-biologischen) Fakten zu analysieren und zu deuten sind. Für diese neue Synthese benennt er Biologen (genauer: Ethologen) wie Nikolaas Tinbergen und Konrad Lorenz. (vgl. S.40f)

Edelman konstruiert auf der Basis dieser begrifflichen Entwicklungen die Arbeitshypothese, dass das, was wir ‚Geist‘ nennen, sich nur ab bestimmten Zeitpunkten während der allgemeinen Evolution ‚gezeigt‘ (‚emerged‘) hat, und zwar sehr spät.(vgl. S.41) Und dies setzt die Annahme voraus, dass die fundamentale Basis für alles Verhalten und für die ‚Sichtbarwerdung‘ (‚emergence‘) des Geistes die Anatomie und Morphologie der biologischen Strukturen ist sowie deren Funktionen.(vgl. S.41)

DISKUSSION (FORTSEZUNG)

  1. Der Arbeitshypothese zuzustimmen, dass man für ein volles Verständnis der psychisch-geistigen Funktionen die materiellen Grundlagen untersuchen sollte samt der evolutionären Entwicklungsgeschichte ist eine Sache, der man heute aus mehreren Gründen zustimmen kann und sollte. Zugleich die Arbeitshypothese aufzustellen, dass damit Analyse- und Erklärungsansätze von vornherein zu verurteilen sind, die Verhaltensdaten (Psychologie) bzw. auch introspektive Daten (Philosophie) als solche als Basis nehmen ohne direkt einen Bezug zu den materiellen (anatomischen) Daten herzustellen, ist mindestens problematisch wenn nicht wissenschaftsphilosophisch unhaltbar. Im weiteren Verlauf wird gerade am Beispiel der Anatomie (bzw. der Gehirnforschung im engeren Sinne) gezeigt, dass anatomische Daten ‚für sich‘ keinerlei verhaltensrelevanten Aussagen zulassen, geschweige denn solche, die irgendeinen Bezug zu psychisch-geistigen Eigenschaften erlauben.
  2. Die von Edelman scharf kritisierten Psychologen haben allesamt grundlegende Pionierarbeit geleistet, indem sie Methoden entwickelt und partielle Theorien formuliert haben, die auch heute noch fruchtbar genutzt werden können. Ihr Schicksal ist nur, dass ihre Arbeiten mit den neuen wissenschaftsphilosophischen Methoden nicht neu aufgearbeitet worden sind. So war – um nur einen heraus zu greifen – Ebbinghaus ein Pionier der Gedächtnisforschung, der erstmalig mit experimentellen Methoden (und ohne all die wundersamen technischen Hilfsmittel der heutigen empirischen Wissenschaften) die Dynamik des menschlichen Gedächtnisses ansatzweise quantitativ erfassen und beschreiben konnte, und das ohne auf die anatomischen Grundlagen Bezug zu nehmen. Selbst wenn Ebbinghaus die Möglichkeit gehabt hätte, dies mit moderneren Messverfahren tun zu können (bislang geht es immer noch nur sehr eingeschränkt) hätte ihm dies für seine Forschungen gar nichts genützt. Denn, wie immer die anatomischen Grundlagen beschaffen sein mögen, wenn ich deren ‚Verhaltensdynamik‘ erforschen will, interessieren mich die Details dieser Anatomie nicht, sondern nur ihre Funktion. Und diese lässt sich nicht durch Rekurs auf Bestandteile beschreiben sondern nur durch Beobachtung des Systemverhaltens. Das begrenzte wissenschaftsphilosophische Verständnis, das Edelman hier offenbart, ist leider eine Eigenschaft, die sich in vielen (den meisten?) Arbeiten von Neurowissenschaftlern auch heute noch zeigt. Und dies ist insofern schade, da dadurch das große Potential einer empirischen verhaltensbasierten Psychologie für eine Gesamtsicht eines biologischen Systems nicht genutzt wird.
  3. Analog kann man sagen, der Arbeitshypothese zuzustimmen, dass man die materiellen Strukturen eines biologischen Systems ‚theoretisch einbetten‘ sollte in Zeitreihen von ‚passenden Daten‘, die eine ‚Entwicklung dieser Strukturen‘ sichtbar machen, ist aus vielen Gründen sinnvoll. Zugleich anzunehmen, dass damit automatisch neue Einsichten über psychisch-geistige Eigenschaften folgen würden, ist mehr als kühn. Aus materiellen Strukturen als solchen folgt in keiner Weise irgend etwas ‚Geistiges‘ es sei denn, ich habe vorab zur Untersuchung einen Kriterienkatalog G, den ich als Maßstab anlegen kann, um dann bei der Analyse der Beobachtungsdaten konstatieren zu können, das der Eigenschaftskomplex G vorliegt. Habe ich solch einen Kriterienkatalog G nicht, kann ich noch so viele empirische Daten zu irgendwelchen materiellen Strukturen vorweisen; ‚aus sich heraus‘ lassen diese Daten eine solche Eigenschaftszuschreibung nicht zu!
  4. Tinbergen und Lorenz hatte z.B. zuerst bestimmte Verhaltensmerkmale V im Verhalten ihrer biologischen Systeme identifiziert und dann versucht, die Frage zu beantworten, von welchen physiologischen Voraussetzungen diese wohl abhängig sein könnten. Dies führte zu sehr interessanten Entdeckungen und öffnete den Blick für die anatomischen Grundlagen vieler Verhaltensweisen und der mit diesen Verhaltensweisen assoziierten ‚Eigenschaften‘, nennen wir sie ‚psychisch‘, ‚geistig‘, ‚unbewusst‘ oder wie auch immer. Allerdings, ohne die ‚Anhaltspunkte‘ im ‚beobachtbaren Verhalten‘ wäre es praktisch unmöglich, jene bedingenden materiellen Struktureigenschaften zu identifizieren, da die zugrundeliegenden neuronalen und damit letztlich biochemischen Grundlagen rein mathematisch nahezu unbegrenzt viele Funktionen erlauben. Letztlich deuten diese materiellen Strukturen auf einen quantenmechanischen Möglichkeitsraum hin, deren Konkretisierung von Faktoren abhängt, die sich aus den Strukturen selbst nicht so einfach ableiten lassen.
  5. Diese Überlegungen legen nahe, dass man grundsätzlich einen methodisch transparenten Ansatz benötigt, in dem die Methoden einer verhaltensbasierten Psychologie, einer evolutionären Biologie und – falls man die Neurowissenschaften als eigenen Bereich innerhalb der Biologie sehen will – einer systemischen Neurowissenschaft in einer kombinierten Theorie zusammen geführt werden. Jede Einzeltheorie hätte hier ihren spezifischen Ansatz, der aber in einem übergeordneten Theorierahmen integriert würde. Gelegentlich findet man die Bezeichnung ‚Neuropsychologie‘, aber das, was sich hinter diesem Namen verbirgt, ist selten das, was es sein sollte.
  6. Alles, was am Beispiel der von Edelman zitierten Psychologen angemerkt wurde, lässt sich in analoger Weise auch auf die zitierten Philosophen anwenden (wobei die Liste von Edelman sehr unvollkommen ist!). Philosophen arbeiten traditionell mit dem subjektiven Erlebnisraum direkt, ohne zugleich die Frage nach den materiellen Bedingungen der so erlebbaren ‚Phänomene‘ zu fragen. In gewisser Weise handelt es sich bei diesen subjektiven (= bewussten) Phänomenen auch um eine Systemfunktion eigener Art mit einer spezifischen Besonderheit, der man nicht gerecht werden würde, würde man sie durch Rekurs auf die bedingenden materiellen Strukturen (Gehirn, Körper, Welt, …) ‚ersetzen‘ wollen. Abgesehen davon, dass selbst die aktuelle Gehirnforschung eine solche vollständige begrifflich-funktionale Substitution noch gar nicht leisten könnte, muss man sich klar machen, dass alle sogenannten ‚empirischen Daten‘ ja nicht ‚außerhalb‘ des ‚bewusstseinsbedingten Phänomenraums‘ vorkommen, sondern auch nur ‚beusstseinsbedingte Phänomene‘ sind, allerdings eine spezielle Teilmenge, die man mit unterstellten Vorgängen in der Außenwelt in Verbindung bringt. Insofern bildet der subjektive Phänomenraum die Basis für jegliche Denkfigur, auch für die empirischen Wissenschaften.
  7. Angesichts der soeben skizzierten methodischen Situation kann man Philosophen eventuell darin kritisieren, dass sie die falschen Schlüsse gezogen haben, aber nicht darin, dass sie die primär im Bewusstsein fundierte Denkfiguren benutzen. Dies machen alle empirischen Wissenschaftler; nur sind diese sich dieser Tatsache oft nicht mehr bewusst. Und genauso wie Verhaltenswissenschaftler und Physiologen sich wechselseitig Hilfestellung leisten können im Zustandekommen von Verhaltensdaten so können sich Verhaltenswissenschaftler, Physiologen und Philosophen gegenseitig helfen, indem sie die Korrelationen zwischen Bewusstseinsdaten, Verhaltensdaten und physiologischen Daten untersuchen. Dies dann weitergehend erweitert um die Entwicklungsdimension.
  8. Die Frage, was denn dann die primären Kriterien für das ‚Psychische-Geistige‘ sind, wird durch diese multidisziplinäre Kooperationen nicht einfacher: da die materiellen Strukturen als solche keinerlei Anhaltspunkte für ‚Geistiges‘ liefern, bleibt letztlich als Ausgangspunkt doch nur das ‚Geistige‘, wie biologische Systeme ’sich selbst‘ sehen, weil sie sich so ‚erleben‘. Das ‚Geistige‘ erscheint hier als ‚Dynamik‘ von Systemen, die sich anhand des Auftretens dieser Systeme ‚zeigt‘, ‚manifestiert‘. Aus den einzelnen materiellen Bestandteilen kann man diese Eigenschaften nicht ableiten, nur aus der Gesamtheit in spezifischen Wechselwirkungen. Sofern man auf diese Weise einen ‚intuitiven‘ Zugang zu diesem komplexen Phänomen hat, kann es interessant sein, seine ‚Fundierung‘ in materiellen Strukturen und deren Entwicklung zu untersuchen. Man darf allerdings nicht erwarten, dass die materiellen Strukturen als solche irgendwelche Hinweise liefern. Dies ist ein bisschen wie das Phänomen der ‚Gravitation‘ in der physikalischen Sicht der Welt. Gravitation manifestiert sich im Gesamtverhalten, lässt sich aber – bis heute – nicht auf bestimmte materielle Eigenschaften zurück führen. Würde man jetzt sagen, dass Gravitation eine ‚Chimäre‘ sei, würde die physikalische Beschreibung des Universums weitgehend zusammen brechen. Am Beispiel des – methodisch sehr analogen – Begriffs ‚Geist‘ tut sich die Wissenschaft eigentümlicherweise sehr schwer, hier ebenfalls einen systemisch notwendigen theoretischen Term anzunehmen, der sich nur im Gesamt definieren lässt, nicht durch Bezug auf einzelne materielle Aspekte.

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Über cagent

Bin Philosoph, Theologe, Kognitionswissenschaftler und hatte seit 2001 eine Vertretungsprofessur und ab 2005 eine volle Professur im Fachbereich Informatik & Ingenieurswissenschaften der Frankfurt University of Applied Sciences inne. Meine Schwerpunke ab 2005 waren 'Dynamisches Wissen (KI)' und 'Mensch Maschine Interaktion (MMI)'. In dieser Zeit konnte ich auch an die hundert interdisziplinäre Projekte begleiten. Mich interessieren die Grundstrukturen des Lebens, die Logik der Evolution, die Entstehung von Wissen ('Geist'), die Möglichkeiten computerbasierter Intelligenz, die Wechselwirkungen zwischen Kultur und Technik, der mögliche 'Sinn' von 'Leben' im 'Universum'. Ab 1.April 2017 bin ich emeritiert. Neben ausgewählten Lehrveranstatungen widme ich mich jetzt noch mehr den Themen des Blogs, ergänzt um Vorträge, Philosophiewerkstat, Philosophy-in-concert Events sowie einem wissenschaftlichen Buchprojekt. In der Zeit vor 2001 war ich Gründer, Kognitionswissenschaftler, Künstler, Philosoph und Theologe ...

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