VEREINIGUNG VON PHILOSOPHIE UND WISSENSCHAFT?

(1) Eine klare Definition von Philosophie gibt es bislang nicht und dürfte es
angesichts der Besonderheit des Gegenstandes vermutlich auch niemals geben.

(2) Viele Autoren, die sich als Philosophen verstehen, sehen den Gegenstand
der Philosophie in der Aufdeckung von Zusammenhängen, die jedem Denken zugehören,
unabhängig von den wechselnden (‚kontingenten‘) ‚Inhalten‘.

(3) Nach Descartes, Kant — und vielen anderen — hat Husserl versucht, einen
allgemeingültigen und ‚festen‘ Grund des Denkens durch Fokussierung auf das
Erleben des eigenen Denkens zu finden.

(4) Husserl unterscheidet zwischen den wechselnden — und vom ihm als ‚kontingent‘
bezeichneten — Inhalten des Erlebens (den ‚Phänomene‘) sowie jenen Momenten des
Erlebens, die allem Erleben ‚innewohnen‘, ‚implizit zugehören‘. Immer, wenn wir
erleben, dann sind diese Momente als solche ‚unterscheidbar‘ von den kontingenten
Phänomenen. In Anlehnung an Kant kann man solche ‚impliziten‘, ‚dem Erleben
innewohnenden‘ Eigenschaften ‚transzendental‘ nennen: sie sind dem Erleben
‚voraus(gesetzt)‘.

(5) Husserl hebt hervor, dass diese Unterscheidungen von kontingenten
Bewusstseinsinhalten und transzendentalen Momenten des Bewusstseins zur
Voraussetzung hat, dass man die ’normale (alltägliche)‘ Erlebniseinstellung verlässt.
Für Letztere ist kennzeichnend, dass ‚erlebte Inhalte‘ nicht als ‚erlebte‘ Inhalte
genommen werden, sondern dass diese ‚automatisch‘ so interpretiert werden, als ob
diese Erlebnisinhalte – sofern sie dem Bereich der Sinneswahrnehmung zugeordnet
werden — ‚Dinge in der realen Welt‘ ‚verkörpern‘. D.h. Unser alltägliches ’naives‘
Erleben unterstellt den Erlebnisinhalten eine ‚ontologische Geltung‘, eine
‚Existenz in der realen Welt‘. Sofern man sich ‚als Philosoph‘ ‚bewusst‘ wird,
dass das ‚Erleben als solches‘ nicht notwendigerweise eine reale Existenz bedingen
muss (Beispiel ‚Träumen‘, ‚Fantasieren‘, ‚Vorstellen‘, ‚Erinnern‘,…), kann man
diese Unterscheidung festhalten und versuchen, sie zu einem methodischen Element
des Welterlebens machen. Husserl nennt die Einstellung, die diese Unterscheidung
konserviert, ‚epochä‘ (aus dem Griechischen), etwa ‚Ausklammerung (oder ‚Einklammerung‘).
Unter Anwendung der epochä werden die ontologischen Unterstellungen für alle
Erlebnisinhalte erst einmal eingeklammert.

(6)Der epochä voraus liegt die grundsätzliche ‚Bewusstwerdung‘ des ‚Erlebens als
solchem‘! Erst unter Voraussetzung des Erlebens als solchem kann ich innerhalb
dieser Bewusstwerdung die zusätzliche Unterscheidung zwischen dem ‚reinen
Erlebnisinhalt‘ und den ‚begleitenden Eigenschaften‘ machen wie z.B. den
ontologischen Unterstellungen oder den transzendentalen Momenten des Erlebens.

(7) Am transzendentalen Erleben kann man im Rahmen der grundsätzlichen
Bewusstwerdung viele unterscheidbare Eigenschaften (informell beschreibbar
als ‚Erinnern‘, ‚Abstrahieren‘, ‚Vergleichen‘,…), identifizieren.

(8) Ein Philosophieren, das die Inhalte des Erlebens zum Gegenstand macht,
hat ein Grundproblem, das bis heute – so scheint es – noch niemand befriedigend
lösen konnte; dies ist dem Umstand geschuldet, dass Philosophieren eine Tätigkeit
ist, zu der die Kommunikation zwischen Menschen dazu gehört. Ohne sprachliche
Kommunikation der Denkinhalte ist das Philosophieren weitgehend wertlos.
Selbst wenn das individuelle Denken über irgendwelche ‚Inhalte‘ verfügen würde
(wovon auszugehen ist), wären diese Inhalte solange ‚unsichtbar‘, solange sie
nicht in einer gemeinsam geteilten Sprache ‚vermittelbar‘ wären. Davon zu
unterscheiden wäre die Frage, was denn ein einzelner Denker überhaupt denken
kann, wenn er nicht über eine Sprache verfügt, die von anderen verstanden wird.
Wieweit bilden die Tiere, die keine elaborierte Sprache ausgebildet haben, ein
Beispiel für sprachfreies Denken? Immerhin sind zu komplexen – auch sozialen –
Handlungen fähig.

(9) Wie viele vor Wittgenstein als ‚Philosophen der Sprache‘ bezeichnet werden
sollten, kann ich momentan nicht klar entscheiden, auf jeden Fall hat Ludwig
Wittgenstein die transzendentale Rolle der Sprache für unser Erleben in einer
Weise beleuchtet und reflektiert, wie niemand zuvor – und bislang vielleicht auch
niemand mehr nach ihm –. Er ist der kreative Totalzerstörer von jeglicher
Bedeutungssicherheit. Er liefert zwar keine neue konstruktive Antworten, aber
er bereitet den Weg durch Zerstörung falscher Sicherheiten. Wittgenstein muss man
‚meditieren‘, und dann kann man versuchen, ‚erneuert‘ zu denken…

(10) Von einer anderen Warte aus – und offensichtlich noch ohne Kenntnis von Wittgenstein –
hat Saussure in seinen Grundlagen zur Sprachwissenschaft (erstmalig in Vorlesungen
1906 – 1911) versucht, einen allgemeinen Begriff des (sprachlichen) Zeichens einzuführen.
Sein Ausgangspunkt ist eine Population von Sprecher-Hörern – eine Population P von
Zeichenbenutzern –, von denen sich ein einzelner Zeichenbenutzer beim Sprachgebrauch
immer in einem sprachlichen Rückkopplungsprozess derart befindet, dass der physikalische
Laut zwischen mindestens zwei Zeichenbenutzern sensorisch aufgenommen, physiologisch
– sprich: neuronal – verarbeitet verarbeitet wird, so dass es zu einem ‚psychischen
Erlebnis‘ kommt, welches das eigentliche Ereignis für den Hörer darstellt. Im ‚Erleben‘
erlebe ich einen Klang als ‚abstraktes Klangereignis‘ und zusätzlich erlebe ich ein
‚abstraktes Dingkonzept‘ (implizit zubereitet durch das verarbeitende Gehirn). Zwischen
einem Dingkonzept O_ph und einem Lautkonzept L_ph kann im Gehirn eine Verbindung
(‚Assoziation‘) hergestellt werden, so dass das Lautkonzept über diese Verbindung auf
das Dingkonzept ‚verweisen‘ kann, und umgekehrt)(ASSOC(L_ph,O_ph)). Das Lautkonzept wird
in solch einer Verbindung zum ‚Bezeichner‘ (’signifiant‘, Signifikanten), und das über
solch eine Verbindung Bezeichnete wird zur ‚Bedeutung‘ (’signifie‘, Signifikat) des
Bezeichners. Beide Momente vereint durch eine Beziehung werden dann zu einem ‚Zeichen‘
(’signe‘). Für Saussure war es wichtig, festzuhalten, dass diese mögliche Beziehung
zwischen einem Bezeichner und einem Bezeichnten ‚arbiträr‘ ist in dem Sinne, dass
ein bestimmtes Bezeichnetes ‚von sich aus‘ keinen bestimmten Bezeichner ‚verlangt‘.
Ob man eine mögliche (!) Unterscheidung im Rahmen der Wahrnehmung von dark und light
nun mit den Bezeichnern ‚dunkel‘ und ‚hell‘ bezeichnen will oder mit irgendwelchen
anderen Lautkombinationen ist völlig der Entscheidung der Sprachgemeinschaft überlassen.
Wenn diese sich einmal entschieden hat, dann wird die einmal getroffene Entscheidung
in den meisten Fällen erst einmal als ‚Verabredung‘ (Konvention) dahingehend wirksam
sein, dass ein Zeichenbenutzer dieser Population im Bedarfsfall erst einmal die
eingeführten Zeichen benutzen wird. Dennoch steht es der Population frei, diese
Zuordnungen wieder zu verändern (was historisch auch immer wieder geschehen ist).

(11) Schon diese minimale Sprachtheorie macht deutlich, dass die Einführung von Zeichen
für Objekte, die nicht ‚zwischen‘ den verschiedenen Zeichenbenutzern existieren
und somit als empirische Objekte wahrgenommen werden können, viel grundsätzliche
Fragen aufwirft. Aber selbst die sprachliche Kommunikation über sogenannte ‚empirische‘
Objekte ist nicht trivial. Nach der Saussurschen Theorie können zwei Zeichenbenutzer
nur dann über ein empirisches Objekt zu einer Einigung kommen, wenn die psychischen
Objekte L_ph und O_ph bei bei beiden Zeichenbenutzern hinreichend ‚ähnlich‘ sind
und darüber hinaus in ihrer ‚Abbildung‘ vom externen Stimulus in ein psychisches
Ereignis hinreichend ‚konstant‘. Würde das ‚gleiche‘ empirische Objekt O_e.i bei
jedem Auftreten anders abgebildet werden (also O_e.i —> {O_ph.i.1, …, O_ph.i.k}),
dann wäre der betreffende Zeichenbenutzer garnicht in der Lage, in diesen
verschiedenen psychischen Ereignissen ein einziges bestimmtes empirisches Objekt
erkennen zu können. Ferner, selbst wenn die Abbildung als solche konstant wäre,
würde es zu Problemen kommen können, wenn die Abbildungen in jedem Zeichenbenutzer
grundsätzlich verschieden wäre (also O_ph.i von Zeichenbenutzer A wäre verschieden
von O_ph.i von Zeichenbenutzer B). Dies bedeutet, schon die ’normale‘ sprachliche
Kommunikation von empirischen Objekten verlangt, dass die internen
Abbildungsmechanismen von Wahrnehmungsereignissen in psychische Objekte sowohl
hinreichen ‚konstant‘ wie auch hinreichend ‚ähnlich‘ zwischen unterschiedlichen
Zeichenbenutzern sind.

(12) Aufgrund der Erkenntnisse verschiedener empirischer Wissenschaften zur
Evolution des Lebens – speziell auch zur Entwicklung genetischer Strukturen,
Körperentwicklung, Gehirn- und Verhaltensentwicklung — wissen wir, dass der
‚Bauplan‘ für den homo sapiens ‚identisch‘ ist und dass trotz Wechselwirkung
mit der Umwelt während der Wachstumsphase die entscheidenden Gehirnstrukturen
tatsächlich hinreichend ähnlich sind. Sinneswahrnehmung, Gedächtnisstrukturen,
Bewegungsprogramme, Spracherwerb, usw. funktionieren bei den einzelnen Zeichenbenutzern
‚vollautomatisch‘ und hinreichend ’strukturähnlich‘.

(13)Ausgestattet mit diesen Erkenntnissen eröffnet sich für die Frage der
sprachlichen Kommunizierbarkeit von bewusstseinsphilosophischen Sachverhalten
der interessante Ansatzpunkt, dass eine bedingte Kommunikation von
nichtempirischen Phänomenen möglich erscheint, wenn diese Phänomene
konditioniert sind von einer allgemeinen Erlebnisstruktur des homo sapiens
(eine der Leitideen der evolutionären Erkenntnistheorie). In diesem Fall
könnte ein Zeichenbenutzer A, der Zahnschmerzen hat, unter bestimmten
Voraussetzungen einem anderen Zeichenbenutzer B, der die Zahnschmerzen des A
nicht ‚wahrnehmen‘ kann, u.U. ‚indirekt‘ verstehen (z.B. durch Hinweise auf
Situationen, in denen er auch ‚Schmerzen‘ hatte oder gar ‚Zahnschmerzen‘).
Eine solche ‚indirekte‘ Bedeutungseinführung verlangt von allen Beteiligten
eine große Disziplin, verlangt möglichst viele gemeinsam geteilte Erfahrungen,
vor allem aber ‚Vertrauen‘ darin, dass der andere nicht ‚täuscht‘, nicht etwas
’simuliert‘, was garnicht da ist. Eine direkte Überprüfbarkeit ist stark
reduziert wenn nicht völlig ausgeschlossen. Trotz dieser Widrigkeiten, das zeigt
der Alltag, gelingt der Aufbau von ‚indirekten Bedeutungsbeziehungen‘ erstaunlich
gut und kann sehr weit ausgreifen. Allerdings erscheinen die ‚Grenzen‘ dieses
Verfahrens ‚fließend‘ zu sein.

(14) Eine Bewusstseinsphilosophie auf der Suche nach transzendentalen Strukturen
wird also letztlich nur soweit kommen können wie einerseits (i) das Erleben als
solches Inhalte verfügbar machen kann und zum anderen (ii) nur insoweit, als
eine gemeinsame Sprache verfügbar ist, die es erlaubt, die verfügbaren
Unterscheidungen im Raum des Erlebens sprachlich zu kodieren.

(15) Husserl selbst blieb in der Struktur seines Erlebens letztlich ‚gefangen‘
und alle seine Bemühungen zur Einordnung von kontingenter Welterfahrung und
transzendental bedingter Metaphysik enden an den Grenzen des puren Erlebens
(inklusive der darin fassbaren allgemeinen Sachverhalte)

(16) In der Philosophie nach Husserl gab es unterschiedliche Strömungen, den
phänomenologischen Ansatz anders zu deuten oder gar weiter zu entwickeln, doch
die schier unüberwindlich erscheinende Gegenübersetzung von kontingenten
Erlebnisinhalten (und den darauf aufbauenden entsprechend angenommenen kontingenten
Einzelwissenschaften) und transzendentalen Sachverhalten paralysierte alle
Nachfolger (einschließlich z.B. Heidegger, Derrida, Lyotard).

(17) Folgt man den Einsichten zum Sprachgebrauch dann kann deutlich werden,
dass die Formulierung abstrakter Modelle (formaler Theorien) sowohl zur
Beschreibung von Regelhaftigkeiten im Kontext von kontingenten Inhalten benutzt
werden kann wie auch zur Beschreibung von transzendentalen Eigenschaften des
Erlebens. Mehr noch, die Entwicklung von empirischen Theorien mit ‚formalen
Kernen‘ hat gezeigt, dass Dasjenige, was den ‚Erkenntnisinhalt‘ solcher
Theorien ausmacht, gerade nicht das kontingente Faktum als solches ist,
sondern jene ‚Regelhaftigkeiten‘, die anläßlich des kontingenten Auftretens
durch ‚Speicherung der Ereignisse‘ ’sichtbar‘ werden und eben als diese
‚Regeln‘ dann in eine formale Strukturbildung Eingang finden. Statt – wie
Husserl dies tut – hier von der ‚Transzendenz‘ der empirischen Bedeutungen zu
sprechen, vom ‚unendlichen Horizont der Bedeutung‘ (was in gewissem Sinne
schon einen ‚Sinn‘ ergibt), wäre es vielleicht hilfreicher, sich klar zu machen,
dass die kontingenten Inhalte als solche dem bewussten Erleben gegenüber
auch ‚transzendental‘ sind, dem Erleben ‚vorausgehend‘, und dass die ‚Extraktion‘
von Regeln in den transzendentalen Inhalten ein Denkprozess ist, der als solcher
transzendental ist. Es ist das ‚transzendentale Denken‘ das sich aus den
transzendentalen Phänomenen jene Eigenschaften extrahiert, die über das
einzelne Phänomen hinausweisen und als allgemein Gedachtes dann zur
‚Voraussetzung‘ des weiteren Denkprozesses wird. Zugleich sind die
erkannten Regeln in ihrer möglichen ontologischen Interpretation ebenfalls
ein ‚transzendentales Etwas‘ für das erkennende Denken.

(18) Findet somit schon über die Dimension des Zeichengebrauchs eine gewisse
Annäherung zischen dem ‚Kontingenten‘ und dem ‚Transzendentalem‘ statt, so haben
uns die modernen empirischen Wissenschaften darüber belehrt, dass die allgemeinen
Strukturen des Erlebens (und darin enthalten Erinnern, Abstrahieren, Denken usw.)
zwar aus der Perspektive des Erlebens selbst als etwas Transzendentales, als
etwas nicht weiter Hintergehbares erscheinen, dass aber mit Hilfe von formalen
Theoriebildungen anhand von kontingenten Fakten klar geworden ist, dass
diese transzendentalen Strukturen letztlich selbst kontingent sind, nämlich
jene Strukturen, die sich im Rahmen der Evolution im Laufe von ca. 3.5 Milliarden
Jahren in Interaktion mit der vorfindlichen Erde entwickelt haben. Und diese
Strukturen sind kein ‚Endpunkt‘, sondern nur eine ‚Zwischenstation‘ in einem
Prozess, dessen Ende noch niemand kennt. Eine Metaphysik auf Basis rein
transzendentaler Sachverhalte im Sinne Husserls – also unter Ausklammerung der
Erkenntnisse aus den kontingenten Inhalten – erscheint von daher sehr fragwürdig,
mehr noch, sie führt – wie es bislang der Fall ist –, zu einer Fülle
unauflöslicher Paradoxien.

(19) Nimmt man die neuen Einsichten auf, dann lässt sich ein interessanter neuer
– und dynamischer – Ansatzpunkt für eine die ganze Welterfahrung umspannende
Metaphysik skizzieren. Den Kern bilden emirische Theorien mit formalen
Theoriekernen, die im Erleben verankert sind. Das Erleben ist aber korreliert
mit den Erkenntnissen über die Strukturentwicklung von Körper und Gehirn.
Dies ist notwendig, da die transzendentalen Voraussetzungen des individuellen
Erlebens innerhalb des individuellen Erlebens zwar einen ‚absoluten‘ Rahmen
bilden, insofern das Individuum aber Teil einer Population ist, die eine
evolutionäre Entwicklung hinter sich hat, ist dieser individuelle transzendentale
Rahmen eine ‚gewordene‘ Struktur, die ihre Wahrheit aus den bisherigen
Interaktionserfolgen mit der vorgegebenen Erde bezieht. Die Erde selbst ist
aber nur ein winziger Teil des Universums, in dem schon alleine die Milchstrasse
als unser Heimatgalaxie mehr als 200 Miliarden Sonnen enthalten soll. Es
wäre also zu klären, worin das ‚Allgemeine‘ in der Struktur liegt, die wir
bislang ‚empfangen‘ haben und inwieweit man dies über die Erde hinaus ausdehnen
kann.

(20) Jede künftige Philosophie ist entweder eine Philosophie des Lebendigen
im Universum unter Einbeziehung aller empirischen Wissenschaften oder sie
degeneriert zu einem bloßen ‚Meinen‘ von einzelnen Personen, bei dem nicht klar
ist, was sie sagen wollen, weil die Beziehung zum Ganzen des Wissens willkürlich
beschnitten wurde.

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